Gartenfreunde Stölpchensee

Online sind:

Aktuell sind 73 Gäste und keine Mitglieder online

Statistik

Benutzer
25
Beiträge
12
Weblinks
2
Anzahl Beitragshäufigkeit
67727

Anmeldung für Mitglieder

Bitte bei der Registrierung die Parzelle angeben.

Das erleichtert mir die Freischaltung.

Danke Horst

Bei der Anmeldung werden die eingegebenen Daten in der Datenbank gespeichert. Genaueres ist in der Datenschutzerklärung nach zu lesen.

Zufallsbild

DSCI0575.jpg

Diese Seite verwendet Cookies.

Informationen zu Cookies entnehmen sie bitte der Datenschutzerklärung

Verstanden


 

Geschichte vom Stölpchensee

Bewertung: 4 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern inaktiv
 

 

Ursprung:

Beide Seen waren urspünglich Ziegeleigruben. Man sagt, dass diese Gruben damals eine Tiefe von rund 15 m hatten. Übernacht aber brach eine Wasserader durch und überflutete beide Gruben. Alles was sich derzeit in den Gruben befand war verloren. Auch eine Ziegelei- Werksbahn soll mit unter gegangen sein.

Namensgebung:

Die Legende sagt, dass es Künstler waren, die unserem See den Namen Stölpchensee gegeben haben. Der See erinnerte die Künstler an einen See bei Berlin mit dem gleichen Namen.

Im Jahre 1924

1924, gleich nach der Inflation wurde das Gelände incl. das der Badeanstalt, von der Firma Vogel & Halske (Waagenfabrik / Seca Waagen) Robert Vogel gekauft. Das Gelände der jetzigen Badeanstalt wurde später an die Stadt Hamburg weiter verkauft.

1928

Bramfeld hat 7171 Einwohner.  Bramfeld ist zum Arbeiter- und Angestelltenwohnbezirk geworden. Der Siedlungsbau begann.  Bramfeld war das zweitgrößte Gemüseanbaugebiet nach den Vier- und Marschlanden

Das Gelände um den Stölpchensee wurde in Parzellen aufgeteil und von den Besitzern an Werksangehörige verpachtet. Die Parzellen wurden überwiegend zur Anzucht von Obst und Gemüse genutzt. Natürlich wurde es auch zum Paradies für Familien, die gerade im Sommer übernachteten, genutzt. Für die Kinder das reinste Abenteuergelände.

2. Weltkrieg

Durch die Ausbombungen von Hamburg wurden viele Parzellen mit Behelfsheimen bebaut. In so einem Behelfsheim (1 Raum) lebten teilweise bis zu 6 Personen. Viehzucht kam zum Gartenbau hinzu, denn es ging bei vielen um das Überleben. Die Wege waren bei Regen die reinsten Schlammpfade. Wichtig war, dass man ein Dach über dem Kopf hatte, wo im Winter auch ein Ofen brennen konnte, wenn man Holz organisiert hatte.

1947

Die Bewohner schlossen sich zusammen und traten dem Landesbund der Kleingärtner bei. Der Hintergrund war, dass man Rechtssicherheit haben wollte und das der Eigentümer nicht willkürlich die Pachten festlegen konnte. Vor allen wurde mit dem Landesbund erreicht, dass ein langfristiger Pachtvertrag abgeschlossen wurde. Parallel dazu wurde auch versucht, dem Eigentümer das Gelände ab zu kaufen. Es scheiterte aber an seinen Preisvorstellungen von 1,20 DM pro m2. 50 bis 60 Pfennig hätte man zusammen bekommen. (Zu der Zeit verdiente man gerade 50 DM im Monat.)

Unser erster Vereinsvorsitzender war Julius Müller, der im Jahre 1947 auch bei der Gründung den Eintrag ins Vereinsregister getätigt hatte.

 

 

Copyright © 2015 Horst Tietze All Rights Reserved.